Teures Wohnen
Die Schweiz ist nicht nur das Land der Berge, Banken, Eisenbahnen, und mehrerer Landessprachen. Die Eidgenossen sind auch ein Begriff, was Wohnqualität betrifft.
Wohnen ist in der Schweiz schön, aber durchaus teuer. Immobilien Schweiz, heißt das Zauberwort, wenn man auf Bern oder Zürich zu sprechen kommt. Die Verdienstmöglichkeiten sind in diesem kleinen Alpenland zwar im Allgemeinen recht gut, doch strömen seit Jahren vermehrt Bürger aus den neuen EU-Staaten Osteuropas zu den Eidgenossen. Die Preise für Immobilien steigen nicht nur dadurch, sondern auch aufgrund vermehrt stattfindender Immobilienspekulation.
Ist das Wohnen in Zürichs Innenstadt bereits zu einem Luxus avanciert, so gestaltet sich das Wohnen in der französischsprachigen Schweiz in bestimmten Winterkurorten besonders schwierig und teuer. Viel einfacher ist es hingegen, siedelt man sich in einer kleineren Stadt oder einem Dorf in der Schweiz an. Die Mitpreise für Immobilien sind dort dann meist dem Niveau der ländlichen Umgebung angepasst.
Bei Grundstückspreisen verhält es sich ähnlich: In Großstädten ist es für einen Normalverdiener beinahe schon unmöglich eigenes „Land“ zu erwerben. Viel zu teuer, ja überteuert, ist die Lage in den meisten Schweizer Großstädten. Auch in diesen Fällen empfiehlt sich, als Alternativ-Weg einen Grundstückskauf in einer Vorstadt oder kleineren Städtchen zu erwägen. Wobei St. Moritz zwar auch ein kleineres Städtchen ist, allerdings auch das Highlight des Schweizer Fremdenverkehrs an Reichen und Schönen aus aller Welt darstellt. Kleine Städte oder Dörfer sollten also fernab vom Fremdenverkehr liegen, um auch dort mit günstigen Immobilien-Preisen rechnen zu können.
Hat man ein Grundstück erstanden, folgt noch der Gang zu den Schweizer Ämtern, um die notwendigen Baugenehmigungen einzuholen. Für EU-Bürger gestaltet sich dies meist einfacher als für sonstige Neuansiedler. Einfacher haben es da schon Schweizer Bürger direkt.
Vertraut mit den Schweizer Gepflogenheiten klärt man unter Umständen so manche Unklarheit bereits im Vorfeld von Behördengängen.
Als kleiner Ratschlag gilt nach wie vor folgendes: „Man sollte stets beachten, dass in der Schweiz so manche Uhr anders tickt als im übrigen Europa.“
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